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Freunde aus Stahl Das grelle Licht blendet mich als ich hinausgeführt in die tobende Menge, Ketten an meinen Armgelenken, meinen Beinen. Die Ketten symbolisieren die Treue die ich zu euch empfand, sie sind kalt, hart, schwer, und dennoch habe ich diese respektiert, ich hatte Freude daran sie zu tragen, die Ketten der Freundschaft welche uns verband. Meine Richter, sie zerren daran, wieder schneidet sich ein Stück Stahl tiefer in mein Fleisch und lässt mich bluten und Schmerzen ertragen, und dennoch nehme ich es hin, da ich sie mit Würde trage. So fragt mich der Richter ob ich sie abnehmen will, man würde sie mir abschnallen und verbannen bis in alle Ewigkeit, nie wieder würden sie voll Wollust mein Fleisch zerschneiden. Ich blicke auf, blicke den Richter in die Augen und eine Träne des bereits fühlenden Trennungsschmerzes läuft meine Wange hinab, der Tropfen bleibt am meiner Nasenspitze hängen. Er fällt, und noch bevor dieser den Boden berührt bewegt sich mein Kopf in einer verneinenden Bewegung, freiwillig werde ich sie Weitertragen und meinen Schicksal entgegen sehen,- Dass meine Ketten MICH abnutzen, und nicht ich die Ketten, den kalten Stahl, auch „Freunde“ genannt. © L.CH
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My Cage Can you say me who I am? I still don't know. I belive I never knew it, did I? It's a cage I'm sitting, why I ate nothing again? Why I'm feeling so alone, why I'm thinking nobody likes me - but I still have friends? But outside of the cage I am smiling, nobody knows that I'm sitting in a cage, nobody should know it, I never will show that somebody ... I don't want to. Maybe I'm in the cage because I am like a animal, but I am not greedy for meat, I'm greed to feel the life. © L.CH
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Man lebt Leid bin ich es auf dich zu warten, doch ich tu es trotzdem. Leid bin ich es, mir ständig sorgen um dich machen zu müssen, ja. Eine Fassade, mein stumpfes lächeln wenn du endlich da bist, aufgesetzt um dich zu beruhigen, dir zu symbolisieren ich bin glücklich. Doch verlässt nur einmal das Wort "man lebt" meine Lippen nach der Frage meines Gemütszustandes bin ich die Ausgestossene. Ja! Bewirf mich mit Steinen, steinige das kranke Ungetier in mir und reiss mit jeden Steinschlag einen weiteren Hautfetzen aus meinen Gesicht, ich liebe es wie es sich anfühlt, der kahle, kalte Stein welcher sich gegen meine Wangen und Stirn schneidet, meinen Schädel zertrümmert, und ich lasse es über mich ergehen weil DU der Täter bist! Doch vergiss wenigstens nicht, dass zuende zu führen, was du begonnen hast. So treibe mir einen Dolch durch die Brust wenn ich schon zuckend am Boden liege, damit ich wenigstens weiß - mein Herz hat aufgehört zu schlagen und ich empfinde endlich keine Liebe mehr für dich. © L.CH
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Schwarze Augen
© L.CH
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Die Besinnung Vor vielen Jahren hatte ich einmal einen Freund. Er brachte mich zum lachen, hatte jedoch auch die Gabe in mich vor zu dringen, tief in mein Inneres, in die dunklen Verborgenheiten meiner Seele. Dann verlor ich diesen Freund aus den Augen. Ich weiss nicht ob ich ihn vergessen hatte, ich kann es nicht sagen. Ich denke ich lebte nur einfach so vor mich hin. Ich lernte einen neuen, anderen Freund kennen. Ich war zu neuem Leben erwacht, dachte, er kennt mich, ich hatte ihm vertraut. Ich kümmerte mich um seine Probleme, überdeckte seine Schwächen mit neuen Stärken und hatte nicht darauf geachtet, dass ich somit meine letzten Reserven aufbrauchte. Als ich darauf hoffte, sie würden wieder aufgefüllt werden, wartete ich vergebens. Ich fiel um, blieb tagelang am Boden liegen. Als ich wieder aufgewacht bin, merkte ich, ich wurde ausgeraubt - man hatte meinen letzten Funken Lebensfreude genommen. Nun, als ich an der Schwelle stand, kurz davor meine Arme auszubreiten und mich fallen zu lassen, versetzte mir etwas einen beachtlichen Hieb, und ich stolperte zurück in den Raum - in mein Leben. Ein Engel, ein Wächter über mich, will man es so bezeichnen. Hätte meine Seele ein Spiegelbild, würden wir identisch sein, wir hätten die selbe Augenfarbe, die selbe Körperwärme, die selben Gesichtszüge. Wir hätten den selben Atemgang, und dennoch, unser Gefieder wäre schwarz wie die Nacht, weil wir traurig sind. Er sagt wir sind noch nicht verloren, er hat gelernt zu fliegen. Wenn er von der Schwelle springt, breitet er seine Flügel aus. Ich habe das Fliegen noch nicht gelernt. Doch unsere Finger sind ineinander verschränkt, er hält mich so fest wie es nur geht, er will mich nicht fallen lassen. Ich habe es nicht verdient, und dennoch ist es sein Wille. Er sieht mich, er glaubt an mich, und ich habe lange überlegt... Ich will zum allerletzten mal versuchen einen Menschen zu vertrauen, ich werde das allerletzte mal versuchen, jemanden mit voller Kraft zu umarmen. Ich bin schon einmal gestorben, und ich darf noch einmal leben, weil er mir freiwillig die Gabe dazu gibt. Du hattest recht, gute Freunde vergisst man nicht. Und es ist wahres dran, denn ich kann mich nicht einmal daran erinnern dich einmal vergessen zu haben. Danke für alles, danke dass es dich gibt, danke, dass du mich mit voller Kraft festhältst und mich nicht fallen lassen willst. Danke, dass du wieder da bist. Dein Engel, welcher das Fliegen noch nicht gelernt hat. © L.CH
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Dunkles Gift
Oh dunkles Gift wie schmachte ich nach dir, bereit von dir
zu kosten Oh dunkles Gift wenn ich auch von innen verdorben Oh dunkles Gift du hast mich verraten Oh dunkles Gift du vernichtest mich © L.CH
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Stillstand Aussichtsloser Tagestraum in welchen ich gefangen scheine Denn ich schloss die Augen noch bevor mein Herz stillstehen
konnte Und plötzlich verpasste mir etwas einen heftigen Hieb Ich öffnete die Augen erneut und sah dass du deinen Mund auf
meinen hattest Dein Atem belebte mich, meine Lungen füllten sich Dein Atem belebte mich, meine Lungen füllten sich Dein Atem belebte mich, meine Lungen füllten sich mit Leben
Dein Mund hat sich von meinem gelöst Doch weiss ich ab nun wie man Lebt? © L.CH
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